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Imkerthemen

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Die Regeln der Überwinterung

von Dr. Gerhard Liebig

An der Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim habe ich 1984 mit einer Langzeituntersuchung der Entwicklung von Bienenvölkern begonnen. Anstoss war für mich die in den ersten Jahren der Varroa-Forschung gewonnene Erkenntnis, dass man die Entwicklung des Varroabefalls im Bienenvolk nur verstehen kann, wenn man auch die Volksentwicklung erfasst. In den folgenden 26 Jahren verglich ich die Volks- und die Befallsentwicklung von jährlich über 100 Völkern, aufgestellt an warmen und kalten Standorten in Baden-Württemberg. Dies Erlaubte einen faszinierenden Einblick in eine von den Jahreszeiten stark geprägte Wechselbeziehung zwischen Bienen und Milben — im Frühjahr und Sommer dominiert der «grosszügige» Wirt, im Herbst und Winter dagegen sein «unbarmherziger» Parasit.

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Ausbreitung der Asiatischen Hornisse

Information des BGD:

Die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse geht beindruckend schnell voran. Die Vespa velutina ist eine Bedrohung für die gesamte Insektenwelt. Für die Thematik zuständig sind die kantonalen Neobiotastellen.

Sie sind dafür verantwortlich, die Nestsuche und Bekämpfung in ihrem Kanton zu organisieren. Dank der finanziellen Unterstützung des BAFU kann der BGD den Kantonen die Schulungseinsätze der Nationalen Task Force seit Oktober 2023 zu einem reduzierten Tarif anbieten.

Quelle: Email BGD [6.02.2024]

Tags: parasiten

Oxalsäure verdampfen: Hintergründe, Erfahrungen und kritische Anmerkungen

Viele fragen sich, warum die Verdampfung von Oxalsäure in Deutschland erst jetzt zugelassen wurde und warum sie derzeit nur mit dem neu zugelassenen Tierarzneimittel erlaubt ist. Wir erklären, welches Gerät sich dafür eignet

von Dr. Wolfgang Ritter

Schlagzeilen wie „Oxalsäure-Verdampfung in Deutschland zugelassen“ machten zuletzt die Runde. Trotzdem ist die Verdampfung von Oxalsäure-Dihydrat nicht grundsätzlich erlaubt, wie man möglicherweise vermuten könnte. Wenn man im Handel erhältliches Oxalsäure-Dihydrat oder nur zum Träufeln oder Sprühen zugelassene Tierarzneimittel wie Oxuvar 5,7 % verwendet, verstösst man gegen das Arzneimittelgesetz und macht sich strafbar. Seit Oktober dieses Jahres ist in Deutschland ausschliesslich das Tierarzneimittel Varroxal 0,71 g/g zum Verdampfen und darüber hinaus auch zum Träufeln und Sprühen der Oxalsäure zugelassen. Da in allen Präparaten Oxalsäure-Dihydrat enthalten ist, verstehen viele diese Einschränkung nicht. Allerdings erfordert die Behandlung von Tieren, die Lebensmittel produzieren, wie Honigbienen, besondere Vorsichtsmassnahmen, um die Verbraucherinnen und Verbraucher zu schützen. Deshalb muss auch für alle medikamentösen Behandlungen von Bienenvölkern ein Bestandsbuch geführt werden, in dem die Nachweise für den Kauf des Tierarzneimittels und die Daten der Anwendung aufgeführt werden.

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Tags: parasiten

Oxalsäure-Verdampfen in Deutschland zugelassen

von Thomas Kustermann

Es war auch wirklich Zeit!

Viele Imker werden erleichtert sein, dass jetzt auch in Deutschland legal Oxalsäure verdampft werden darf! Mich persönlich hat «das Verdampfen» bisher nicht so besonders interessiert, da ich mit den zugelassenen Mitteln schon sehr gut zurechtkam.

Es ist jedoch nicht unbedingt dem Drängen und der tatkräftigen Unterstützung des deutschen Bieneninstituts und des Deutschen Imkerbundes zu danken, dass den Imkern in Deutschland diese Option nun auch offensteht. Ein Bruchteil des Engagements, das für die Datenerhebung als Grundlage für die Einzelzulassungen von Ameisensäure an den Tag gelegt wurde, wäre schon hilfreich gewesen. Der Dank gilt den Imkern und Vereinigungen, die sich mit Engagement für das Verdampfen eingesetzt haben und mit ihren Datenerhebungen auch zur jetzigen Zulassung beigetragen haben dürften.

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Apinella 2023: Schweiz bleibt frei vom Befall des Kleinen Beutenkäfers

Die Schweiz ist auch 2023 frei vom Befall des Bienenschädlings Kleiner Beutenkäfer. Mit dem Früherkennungsprogramm Apinella waren schweizweit zwischen Mai und Oktober 2023 alle 14 Tage die Bienenstände von Sentinel-Imkerinnen und –Imker kontrolliert worden.

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Neue Hornissenarten: Vernichten oder abwehren?

von Dr. Wolfgang Ritter und Ute Schneider-Ritter

Hornissen können nicht nur bei Bienen, sondern auch bei Menschen Furcht auslösen. Uns Menschen gegenüber verhalten sie sich normalerweise friedlich, denn nur Insekten gehören zu ihrem Nahrungsspektrum. Als wir vor über 40 Jahren lernten zu imkern, war folgende Auffassung verbreitet: Ein guter Imker duldet keine Nester von Wespen und insbesondere von Hornissen in der Nähe seiner Bienen. Damals trat die heimische Hornisse Vespa crabro vor allem in Süddeutschland auf. Je weniger man damals mit ihr zu tun hatte, umso mehr wurde sie als Gefahr und Feind für Mensch und Biene gesehen. Da bei „Wespenalarm“ weniger Sammelbienen unterwegs sind, steht allerdings manchmal mehr die Angst vor Einbussen bei der Honigernte im Vordergrund.

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Erste Asiatische Hornisse in Horgen

Am 28. Oktober wurde im Horgenberg eine Asiatische Hornisse gefunden. Der Fund wurde bestätigt.

Es sind alle aufgefordert weitere Sichtungen (mit Bild) der Offiziellen Meldestelle anzugeben:

www.asiatischehornisse.ch

oder bei Fragen die Hotline 0800 274 274 kontaktieren.

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Königin käfigen: Brutstopp gegen Varroa

Wer die Varroa auf biotechnische Weise bekämpfen will, kann die Königin käfigen. So können sich die Milben in der brutfreien Zeit nicht vermehren und man kann später gut behandeln.

Wenn man einen Brutstopp will, kann man einfach die Königin käfigen. Diese legt dann nicht mehr und die Varroamilben können sich nicht mehr in der Brut vermehren. Hier ist die Königin eingesperrt, die Brut um sie herum läuft gerade aus.

Wer seine Bienen nicht gegen die Varroamilbe behandelt, verliert sie höchstwahrscheinlich – denn Viren treiben die Völker oft bis in den Tod. Doch man kann die Völker nicht nur mit chemischen Medikamenten behandeln, auch biotechnische Tricks helfen bei der Varroabehandlung.

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Apinella – Programm zur Früherkennung des Kleinen Beutenkäfers

Im Rahmen des nationalen Früherkennungsprogramms Apinella kontrollieren Imkerinnen und Imker schweizweit ihre Bienenstände. Damit soll eine Einschleppung des Kleinen Beutenkäfers frühzeitig erkannt werden.

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Asiatische Hornisse (Vespa velutina)

Die Asiatische Hornisse hat sich in diesem Jahr stark ausgebreitet. 2022 ist sie zusätzlich zu den Kantonen Genf und Jura auch in Waadt, Neuenburg, Freiburg, Baselland, Aargau und Solothurn aufgetaucht. Einige Nester wurden zwar gefunden und vernichtet, die Verbreitung der invasiven Art ist damit aber lediglich verlangsamt. 

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Tags: parasiten

Neu zugelassenes Varroazid

Formicpro

Swissmedic hat vor kurzem die Ameisensäure-Streifen Formicpro zugelassen. Bei diesem Tierarzneimittel handelt es sich um das Nachfolgepräparat für MAQS. In der Applikation ist es fast identisch wie sein Vorgänger. Der BGD arbeitet aktuell ein Merkblatt zur Anwendung der Formicpro-Streifen aus. Dieses wird Ende Oktober unter www.bienen.ch/merkblatt aufgeschaltet werden. Orientieren Sie sich in der Zwischenzeit bitte an der Gebrauchsanweisung des Herstellers.

  

Aktuelle Liste der in der Imkerei eingesetzten Substanzen mit Empfehlung von BGD und ZBF

Sollte ich einen Drohnenrahmen einsetzen?

Der Schnitt und die Entnahme der Drohnenbrut gilt als wichtiger Baustein in der Varroa-Bekämpfung. Andererseits gibt es zunehmend Widerstände dagegen. Warum gerade Anfänger nicht darauf verzichten sollten, erklären wir hier.

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Apinella 2021: Schweiz bleibt frei vom Befall des Kleinen Beutenkäfers

Die Schweiz ist auch 2021 frei vom Befall des Bienenschädlings Kleiner Beutenkäfer. Mit dem Früherkennungprogramm Apinella waren schweizweit zwischen Mai und Oktober 2021 alle 14 Tage die Bienenstände von Sentinel-Imkerinnen und –Imker kontrolliert worden.

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Tags: parasiten

Unverzichtbare Winterbehandlung

Eine wirksame Winterbehandlung mit Oxalsäure reduziert die Varroabelastung und ist ein Mitgarant für einen guten Start ins neue Bienenjahr. Sobald Ihre Völker brutfrei sind, empfiehlt es sich, die Oxalsäure-Winterbehandlung durchzuführen.

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Tags: parasiten

Oxalsäure träufeln, sprühen, verdampfen

Die Oxalsäure ist wirksam gegen Varroamilben. Man kann die Oxalsäure verdampfen, sprühen und träufeln – doch welche Methoden sind zugelassen? Ein Überblick.

Als Varroa-Behandlung ist Oxalsäure schon lange bekannt: Mindestens seit Mitte der 1980er Jahre wurde sie in Osteuropa und Asien angewendet. Mitte der 1990er Jahre machten sich verschiedene Forscher in Deutschland, Italien und der Schweiz daran, diese Behandlung systematisch zu entwickeln.

Prinzipiell gibt es drei Möglichkeiten der Oxalsäure-Behandlung:

  • Oxalsäure träufeln: Hier wird eine Oxalsäure-Lösung auf die Bienen getropft. Diese Methode ist in Deutschland zugelassen, bislang wurde Oxalsäure vor allem zur Restentmilbung im Winter geträufelt.

  • Oxalsäure sprühen: Seit 2017 dürfen Imker das Oxalsäureprodukt Oxuvar 5,7% auch sprühen. Dafür wird es mit einer Pumpflasche dünn auf die Bienen zerstäubt.

  • Oxalsäure verdampfen: In Deutschland ist es wegen Bedenken beim Anwenderschutz nicht zugelassen, Oxalsäure zu verdampfen, in Österreich und der Schweiz hingegen schon.

Bei jeder Methode müssen die Völker brutfrei sein, weil Oxalsäure nur auf die Milben auf den erwachsenen Bienen wirkt und nicht lange im Volk bleibt. Deshalb behandelt man bevorzugt im Winter mit Oxalsäure, wenn die Bienen brutfrei sind. Wer im Sommer die Königin käfigt oder eine totale Brutentnahme macht, kann auch im Sommer mit Oxalsäure behandeln.

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Tags: parasiten

Gefährlich hohe Milbenbelastung

Kontrolle des natürlichen Milbentotenfalls

Das Varroakonzept von BGD/ZBF sieht zwischen Mitte Oktober und Mitte November eine Kontrolle des natürlichen Milbenfalls vor. Bei einem natürlichen Totenfall von über 5 Milben pro Tag ist die Varroapopulation so gross, dass die Völker Schaden nehmen können, wenn die Varroa nicht möglichst rasch dezimiert wird.

Eine sofortige, zusätzliche Oxalsäure-Behandlung ist die Lösung.

In jedem Fall ist die eigentliche Winterbehandlung mit Oxalsäure beizubehalten und analog den anderen Völkern des Bienenstandes im brutfreien Zustand durchzuführen.

Siehe auch: Merkblätter, Betriebskonzept-Vorlage ⁣⁣  


Quelle: Bienengesundheitsdienst (BGD) [18.10.2021]

Totale Brutentnahme

Die Varroamilbe beschäftigt uns Imker das ganze Jahr über, denn ohne unsere Unterstützung würden die meisten Völker an den Milben und an den Viren, die sie verbreiten, sterben. Die meisten Imker behandeln ihre Bienenvölker mit organischen Säuren – aber wir können die Varroamilbe auch biotechnisch bekämpfen. Einer diese Behandlungen ist die vollständige Brutentnahme, bei der man den Bienen alle Brut entnimmt.

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Wachsmotten erkennen und bekämpfen

Die meisten Imker hatten schon Probleme mit Wachsmotten. Deshalb ist es wichtig Waben gut zu lagern und die Motten zu bekämpfen.

Es gibt zwei Arten der Wachsmotte: Die Grosse Wachsmotte (Galleria mellonella) und die Kleine Wachsmotte (Achrioa grisella). Uns Imkern begegnet hauptsächlich die Grosse, wenn sie im Sommer gelagerte Waben ausfrisst. Dabei fressen die Wachsmotten eigentlich kein Wachs, sondern den eiweisshaltigen Pollen oder Brutrückstände wie Larvenkot und Nymphenhäutchen, die beim Schlupf einer Biene in der Zelle bleiben. Die Motten zerstören so ganze Waben und fressen auch Zargen an – deshalb werden sie mit Säure, Schwefel oder Kälte bekämpft. In freier Natur waren die Wachsmotten durchaus nützlich: Sie befreiten nicht mehr bewohnte Bienen-Nester von altem Wabenbau.

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Schwarmprozess als Varroakiller

Im Schwarmprozess durchlaufen alle neuen Volkseinheiten – Vorschwarm, Nachschwärme und Restmuttervolk – eine mehr oder weniger lange brutfreie Periode. Dadurch wird die Milbenbelastung beträchtlich reduziert. Der US­amerikanische Bienenwissenschaftler Thomas Seeley hat das Verhalten von Völkern in kleinen und grossen Beutensystemen verglichen. Wie zu erwarten war, schwärmten die Völker in der kleinen Behausung mit etwa 40 Litern viermal häufiger als in der grossen mit ungefähr 160 Litern. In der Folge verringert sich die Milbenzahl auf den Bienen um das Dreifache. Schäden durch das Flügeldeformationsvirus wurden nur bei Bienen in der grossen Beute beobachtet. Die Auswinterungsverluste ohne Behandlung der Völker lagen in kleinen Beuten bei 30 Prozent, in den grossen dagegen bei über 80 Prozent.

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Strategiewechsel in der Varroabekämpfung

Viele Imker meinen, dass sich der Varroabefall nur durch einen ständigen Einsatz von Medikamenten unter Kontrolle halten lässt. Dennoch liegen die durch Varroamilben und die sie begleitenden Viren verursachten Winterverluste bei etwa 15 Prozent. Dr. Ralph Büchler zeigt auf, welche Alternativen für einen Wechsel der Bekämpfungsstrategie sich uns bieten.

Obgleich eine Vielzahl hochwirksamer Bekämpfungsmittel zur Verfügung steht, liegen die in erster Linie durch Varroaschäden bedingten Winter-Völkerverluste nach den Zahlen des DeBiMo-Projektes bei etwa 15 Prozent, Tendenz leicht steigend. So ist es nur folgerichtig, wenn viele Imker – beispielsweise auch Berufsimker Bernhard Heuvel, zu lesen in seinen Monatsbeiträgen im Oktober und November – nach alternativen Lösungen suchen. Besondere Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf die immer häufigeren Berichte über resistente Bienenpopulationen, die ohne menschliches Zutun über Jahre erfolgreich mit Varroamilben überleben. Barbara Locke hat hierzu 2016 in der Apidologie in einem Übersichtsartikel einige wissenschaftlich gut dokumentierte Beispiele zusammengestellt (s. Quellen). Interessant ist, alle diese Bienenpopulationen hatten zuvor einen natürlichen Selektionsprozess ohne Einsatz von Medikamenten durchlaufen. Dabei war es zu genetischen Veränderungen gekommen, etwa der jährlichen Bruttätigkeit, des Bruthygieneverhaltens oder der Vermehrungsmöglichkeiten der Milben in der Arbeiterbrut (SMR). Diese bewirken, dass der Befallsanstieg dieser Völker signifikant herabgesetzt ist. Leider sind Versuche, die vermeintlich resistenten Völker in andere Regionen bzw. in wirtschaftlich betriebene Imkereien zu transferieren, wenig erfolgreich verlaufen. Die Fähigkeit, ohne Bekämpfung der Milben überleben zu können, geht unter den veränderten Umweltverhältnissen regelmässig verloren. Offenbar wirken lokale Gegebenheiten und die regelmässigen Eingriffe einer wirtschaftlichen Imkerei hierbei begrenzend.

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Wovon ernähren sich Varroa?

Eine bislang unveröffentlichte Studie aus den USA legt nahe, dass Varroen sich nicht von der Hämolymphe – also vom Blut der Biene – ernähren, sondern von deren Fettkörper.

Varroa saugt die Hämolymphe der Bienen – so liest man es immer wieder in der Literatur; und auch die blutsaugende Zecken-Verwandtschaft fördert eine entsprechende Vorstellung. Doch eine US- amerikanische Studie legt nun den Schluss nahe, dass es sich bei den Bienenparasiten eher um «Fettabsauger» handelt. Ausgangspunkt der Untersuchungen an der Universität von Maryland war eine Diskussion mehrerer Bienenwissenschaftler. Sie bezweifelten, dass Varroaweibchen durch Blutmahlzeiten allein genug Nährstoffe erhalten könnten, um sich so stark zu vermehren.

An diesem Punkt sollte man sich in Erinnerung rufen, dass die Eier der Varroa relativ gross sind: Sie messen rund ein Drittel des Körpervolumens der Milbe. Die Weibchen benötigen also viel Energie, um diese zu produzieren. Zudem besteht die Hämolymphe grösstenteils aus Wasser. Deshalb benötigen blutsaugende Insekten entsprechend ausgerüstete Exkretionsorgane, um die überschüssige Flüssigkeit wieder loszuwerden. Diese Organe sind bei Varroa jedoch relativ normal ausgebildet.

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Tags: parasiten

Apinella - Programm zur Früherkennung des Kleinen Beutenkäfers

Apinella startet am 1. Mai 2018 zum vierten Mal

Der Kleine Beutenkäfer konnte in Süditalien nicht ausgerottet werden und die Einschleppungsgefahr in die Schweiz bleibt nach wie vor bestehen. Deshalb gilt es aufmerksam zu bleiben, um einen möglichen Eintrag des Kleinen Beutenkäfers in die Schweiz frühzeitig zu erkennen. Zu diesem Zweck wird auch 2018 das Früherkennungsprogramm Apinella durchgeführt.

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Bieneninstitut warnt vor Lithiumchlorid

Lithiumchlorid wird als neues Behandlungsmittel gegen die Varroa-Milbe gefeiert. Doch bis es dafür eine Zulassung bekommt, muss noch viel geforscht werden. So warnt das Institut für Bienenkunde Celle Imker nun davor, Lithiumchlorid eigenmächtig anzuwenden. Mögliche Folgen: Brutschäden und Rückstände im Honig.

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Lithiumchlorid - Hoffnungsschimmer, aber kein Wundermittel gegen die Varroa!

Erschienen in Bienen & Natur 03/2018

Kaum eine Veröffentlichung löst bei Imkern ein so grosses Echo aus wie eine Meldung über ein neues Varroamedikament. So war es auch beim Lithiumchlorid, das sofort grosse Hoffnungen geweckt hat. Aber was ist dran? Wir baten Dr. Claudia Garrido um eine Einschätzung.

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Schweiz immer noch frei vom Beutenkäfer

Im vergangenen Jahr hat sich das Risiko einer Einschleppung in die Schweiz nicht verändert. Deshalb wird Apinella auch 2018 wieder durchgeführt. Von Anfang Mai bis Ende Oktober kontrollieren Imker flächendeckend und an strategisch ausgewählten Orten wiederum alle zwei Wochen Bienenstände. Für eine bessere Sensitivität der Überwachung werden jeweils alle Völker eines Bienenstandes untersucht, zumal der Kleine Beutenkäfer nicht alle Völker gleichmässig befällt.

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Lithiumchlorid verspricht Durchbruch

Lithiumchlorid verspricht Durchbruch im Kampf gegen gefährlichen Bienen-Parasiten / Veröffentlichung in international renommierter Fachzeitschrift „Scientific Report“.

Hoffnung für Imker: Erstmals gelang es Forschern der Universität Hohenheim in Stuttgart ein potentielles Medikament zu entwickeln, das befallene Bienenstöcke mit geringem Arbeitsaufwand über die Fütterung von der gefürchteten Varroa-Milbe befreien kann.

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