Imkerthemen

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Honigraum aufsetzen - wie und wann?

Sobald die Kirschen blühen, sollte man bei den Bienen den Honigraum aufsetzen. Wer zu spät damit dran ist, riskiert unnötigen Schwarmtrieb

Sobald die Kirsche blüht, sollte man bei den Bienen den Honigraum aufsetzen – wenn sie stark genug sind. Wir zeigen, warum man lieber zu früh, als zu spät aufsetzt, welche Waben für den Honigraum geeignet sind und warum ein Absperrgitter gut ist.

Wann sollte man den Honigraum aufsetzen?

  • Erster Honigraum: Ein kalendarisches Datum gibt es nicht, da die Vegetation je nach Region und Wetter unterschiedlich ist. Als Orientierung für das Aufsetzen gilt die Kirschblüte. Die Bienen sollten den Platz des Honigraumes aber auch brauchen und im Brutraum alle Waben gut besetzen. Hier gibt es auch Unterschiede bei den Betriebsweisen: Wer seine Bienen in Dadant auf 5 Brutwaben geschiedet hat, muss die Honigräume eher aufsetzen, als ein Imker, der auf Zander im zweiräumigen Brutraum imkert.
  • Zweiter Honigraum: Sobald die Bienen den ersten Honig im Honigraum einlagern, kann man den zweiten Honigraum geben. Man sollte keineswegs damit warten, bis der erste Honigraum komplett voll ist. Denn: Der Nektar, den die Bienen sammeln, ist sehr nass. Er kann einen Wasseranteil von über 70 Prozent haben. Nachdem die Bienen ihn getrocknet haben, hat der Honig weniger als 20 Prozent Wassergehalt. Der Nektar braucht in den Waben also mehr Platz als der eingedickte Honig. Wer seine Bienen im Raps stehen hat, braucht hier meist schon den zweiten Honigraum.
  • Weitere Honigräume: Haben Honig und auch Bienen keinen Platz mehr, kann man natürlich weitere Honigräume aufsetzen. Erwartet man später im Sommer weniger Tracht, sollte man die Anzahl der Honigräume nach dem Schleudern reduzieren. Sonst ist der wenige Honig beim Abschleudern über mehrere Zargen verteilt. Zudem tun sich die Bienen schwerer den Honig zu trocknen, wenn sie zu viel Raum haben.

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Gärt mein Honig? – Wie erkenne ich das?

Ist das schon Bier oder noch Honig? Honig, der gärt, hat einen hefeartigen Geruch – ist aber leider nicht mehr verkehrsfähig. Wie kommt es zum Gärprozess im Honig und wie kann man ihn verhindern?

Honige, die gären, lassen sich je nach Stärke der Gärung besser oder schlechter identifizieren. Merkmale sind z.B.:

  • ein gewölbter Deckel
  • ein «Plopp» beim Öffnen des Deckels
  • Bläschenbildung
  • am Anfang der Gärung ein fruchtiger, später ein alkoholischer, süss-säuerlicher Duft
  • Schaumbildung

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Tags: honig

Honigernte 2020: Bericht 20-Minuten Zeitung

Schweizer Imker jubeln über RekordjahrImker haben derzeit alle Hände voll zu tun: Die erste Honig-Ernte fällt extrem üppig aus. Schuld daran ist die frühe Blütezeit. Manchem Imker bereitet dies Sorgen.

Schweizer Imker sind derzeit so fleissig, wie ihre Schützlinge. Im Akkord schleudern sie Kilogramm um Kilogramm süssen Honig von ihren fliegenden Völkern. «Ich habe noch nie so viel Honig ernten können. Es ist ein sehr gutes Jahr für die Bienen», sagt Imker Bruno Hayoz aus Düdingen FR zu den «Freiburger Nachrichten». Unter Imkern gelten Frühlingsernten mit über 10 Kilogramm Honig pro Volk als gut. Doch heuer verzeichnen die Imker deutlich höhere Zahlen.

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Tags: honig

Mein Honig trennt sich in zwei Schichten – warum?

Honig, der schon lange lagert, kann sich in zwei Phasen trennen. Unten bildet sich eine feste Schicht, oben eine flüssige Lache. Bei dieser besteht das Risiko, dass sie gärt.

Dieser Honig hat sich entmischt: Unten setzt sich eine Glukose-Schicht ab, die Fruktose-Wasser-Mischung darüber schimmert leicht rötlich, oben gärt der Honig schon und quilt über.

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